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Was eine Zwiebel mit deinen Führungsgewohnheiten zu tun hat und wie sie zu langfristiger Veränderung führt

Was eine Zwiebel mit deinen Führungsgewohnheiten zu tun hat und wie sie zu langfristiger Veränderung führt

Was eine Zwiebel mit deinen Führungsgewohnheiten zu tun hat und wie sie zu langfristiger Veränderung führt.

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass sich Führungskräfte – oder auch Menschen im Allgemeinen – ohne ein einschneidendes Erlebnis nicht wesentlich weiterentwickeln.

Manchmal braucht es sogar tiefgreifende Krisen, damit sich etwas ändert. Und selbst das ist noch keine Garantie.

Daraus haben sich für mich drei zentrale Fragen ergeben:

👉 Warum fällt es uns so leicht, Gewohnheiten beizubehalten, die unseren Erfolg und unser Glück einschränken?
👉 Warum ist es so schwer, Gewohnheiten zu entwickeln, die unseren Erfolg steigern und uns Freude bereiten?
👉 Wie können wir eine dauerhafte Veränderung im Führungsverhalten erreichen?

Wer seine Gewohnheiten ändern möchte, arbeitet bewusst oder unbewusst mit Zielen. Wir wollen ein besserer Zuhörer werden, schneller Entscheidungen treffen oder an einem Marathon teilnehmen.

Und da stehen sie nun, unsere Ziele. Vielleicht im Notizbuch, in einem Jahresplan oder sogar sichtbar an der Office-Wand. Aber länger als ein paar Tage schaffen wir es nicht, sie konsequent zu verfolgen.

Wie du das änderst und was das Ganze mit einer Zwiebel zu tun hat, erfährst du in meinem aktuellen Newsletter.

Hast du auch gerade Ziele und schaffst es nicht dranzubleiben?

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Führungskräfte wissen, dass die Verbesserung ihres täglichen Führungsverhaltens einen enormen Einfluss auf ihr berufliches Wirken hat, und doch zeigt meine Erfahrung, dass sich die meisten ohne ein einschneidendes Erlebnis nicht wesentlich weiterentwickeln. Daraus haben sich für mich drei zentrale Fragen ergeben:

 
  • Warum fällt es uns so leicht, Gewohnheiten beizubehalten, die unseren Erfolg und unser Glück einschränken?
  • Warum ist es so schwer, Gewohnheiten zu entwickeln, die unseren Erfolg steigern und uns Freude bereiten?
  • Wie können wir eine dauerhafte Veränderung im Führungsverhalten erreichen?
 

Bemühen wir uns, unsere Gewohnheiten zu ändern, arbeiten wir bewusst oder unbewusst mit Zielen. Vielleicht hast du dir Ziele, wie aktiver Zuhören, klarere Kommunikation oder bestimmteres Auftreten, aufgeschrieben und liest sie dir von Zeit zu Zeit zur Erinnerung durch. Aber es fällt dir trotzdem schwer, diese Ziele länger als ein paar Tage konsequent zu verfolgen – sie fallen regelmässig der operativen Hektik des Alltags zum Opfer.

Das liegt vor allem daran, dass ausser Acht gelassen wird, dass Ziele auf verschiedenen Ebenen formuliert werden. Um sie zu erreichen, ist es daher entscheidend, die Ebenen zu differenzieren.

 

Die drei Ebenen der Veränderung

Die drei Veränderungsebenen lassen sich gut mit den einzelnen Schichten einer Zwiebel vergleichen. Interessante Überlegungen hierzu stammen von James Clear (Atomic Habits, an Easy and Proofed Way to Build Good Habits & Break Bad Ones, 2018) und Simon Sinek (Start with Why, How Great Leaders Inspire Everyone to Take Action, 2017).

Die erste Schicht ist die Ergebnis-Ebene. Diese befasst sich mit einem konkreten Ziel, dessen Erreichung sich an einem Ergebnis zeigt – zum Beispiel der Steigerung deiner Führungspräsenz oder klare Entscheidungen in kurzer Zeit zu treffen.

Die zweite Schicht ist die Prozess-Ebene. Hier geht es darum, Gewohnheiten und Systeme zu ändern, um Ziele zu erreichen – zum Beispiel deine Führungspräsenz nach einem neuen Plan zu steigern oder das Leitungsteam gezielt zu coachen.

Die dritte und tiefste Schicht ist die Identitäts-Ebene. Auf dieser Ebene geht es um die Änderung deiner Überzeugung und Denkweisen sowie deines Selbstbilds. Der Fokus liegt darauf, was für ein Mensch du sein möchtest.

Auf den Punkt gebracht: Resultate sind das, was du erreichst. Prozesse sind das, womit du dich beschäftigst. Identität ist das, woran du letztlich glaubst.

 

Das Geheimnis langfristiger Veränderung

Viele Menschen konzentrieren sich beim Ändern von Gewohnheiten nur auf konkrete Ziele. Solche ergebnisorientierten Ziele stehen jedoch oft im Widerspruch zum aktuellen Selbstbild und der Bereitschaft, in einen Prozess zu gehen. Aus diesem Grund fällt es schwer, Gewohnheiten – sei es im Berufsleben oder auch im privaten Alltag – dauerhaft zu etablieren.

Ein Beispiel hierzu: Du hast dir zum Ziel gesetzt, einen Marathon zu laufen (Ergebnis). Du bist top motiviert und machst wöchentlich dreimal Ausdauertraining (Prozess). Bis zum Marathon ziehst du das Training auch durch. Aber was ist danach? Welchen Grund hast du jetzt noch regelmässig zu trainieren? Damit du nicht wieder in alte Muster fällst, benötigst du auch Identitätsziele.

Mit diesen Zielen legst du den Grundstein dafür, dich darauf zu konzentrieren, was für ein Mensch du sein möchtest. Das Absolvieren des Marathons war nur das Ergebnis eines Ziels. Wenn du dir zusätzlich auch noch zum Ziel gesetzt hast, eine vitale und dynamische Person zu werden, dann wirst du mit grosser Wahrscheinlichkeit auch nach dem Marathon weiterhin intensiv Laufsport betreiben.

Personen mit starken Identitätszielen sind signifikant erfolgreicher darin, neue Gewohnheiten beizubehalten als jene ohne solche Ziele.

Wenn du klar definierte Identitätsziele hast, führt das zu einer höheren Konsistenz in deinen neuen Verhaltensweisen – auch über den Zeitraum des gewünschten Ergebnisses. Zudem ist das Risiko für Rückfälle in alte Gewohnheiten geringer und deine allgemeine Zufriedenheit steigt dadurch.

 

Eine neue Führungsidentität

Die meisten Führungskräfte denken zunächst nicht daran, auch ihre Identität zu verändern. Im Gegenteil, viele wollen dies gar nicht, weil sie den Nutzen nicht erkennen oder die Notwendigkeit einer solchen Veränderung auf der Ebene der Identität nicht sehen. Sie sind oft an ihre bestehenden Gewohnheiten und Überzeugungen gebunden und haben Schwierigkeiten, die Vorteile einer neuen Herangehensweise zu erkennen.

Aussagen wie «Ich will effektiver kommunizieren und wenn ich dies regelmässig tue, werde ich ein guter Kommunikator» stellen zwar im Grundsatz etwas Positives dar – aber welche Überzeugungen stehen hinter diesem Handeln? Passt die zugrundeliegende Denkweise zu diesem Ziel?

Die ultimative Form der intrinsischen Motivation ist erreicht, wenn neue Gewohnheiten Teil deiner Identität werden. Dann erst ist eine dauerhafte und nachhaltige Veränderung im Führungsverhalten möglich.

Willst du es anpacken und deine Führungsgewohnheiten nachhaltig positiv verändern, dann solltest du einen Blick in mein Buch «Die Heldenreise einer Führungskraft - wie du als Leader*in die beste Version deiner selbst wirst» werfen.