Tabuthema Angst – und warum Führung ohne Mut nicht funktioniert
Tabuthema Angst – und warum Führung ohne Mut nicht funktioniert.
Führungskräfte haben keine Angst. Zumindest tun sie so.
Doch die Realität sieht anders aus:
😶 Angst vor Fehlentscheidungen
😶 Angst, entzaubert zu werden
😶 Angst, nicht zu genügen
Und genau diese Ängste bleiben oft unausgesprochen – je höher die Hierarchie, desto leiser das Eingeständnis.
Das Problem ist nicht die Angst. Das Problem ist, dass niemand darüber spricht.
👉 In meinem aktuellen Newsletter zeige ich:
• Warum Angst zur Führung dazugehört
• Wie du mutiger wirst – ohne stark tun zu müssen
• Und wie du eine Kultur schaffst, in der Mut wächst
📖 Noch mehr Impulse findest du in meinem Buch Die Heldenreise einer Führungskraft – erhältlich auf meiner Website.
Denn mutige Führung beginnt nicht mit Stärke – sondern mit Ehrlichkeit.
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Die Türen der Chefetage sind schalldicht. Was dort oft nicht zu hören ist: Angst. Angst vor Fehlern. Angst vor Blamage. Angst vor Kontrollverlust.
Und das Problem ist nicht die Angst – sondern das Schweigen darüber.
Je höher du steigst, desto härter die Anforderungen. Der Druck von aussen ist gross. Der Druck von innen oft grösser. Erwartungen, Verantwortung, Sichtbarkeit – alles steigt. Nur eines nimmt ab: der Raum, offen über Unsicherheiten zu sprechen.
Dabei ist Angst kein Zeichen von Schwäche. Sie ist ein Teil von Verantwortung.
Doch viele Führungskräfte vermeiden dieses Gefühl – oder überspielen es. Sie halten fest an Kontrolle, an Rollen, an alten Mustern. Und blockieren damit nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Umfeld.
Was Angst auslöst:
- Angst, nicht zu genügen
- Angst, entzaubert zu werden
- Angst, andere zu enttäuschen
- Angst, die falsche Entscheidung zu treffen
- Angst, den eigenen Ansprüchen nicht zu genügen
Was daraus folgt: Lähmung. Rückzug. Zynismus. Kontrollwahn. Und vor allem: Isolation.
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst. Sondern die Entscheidung, mit ihr zu führen.
Mut heisst:
- Über Zweifel zu sprechen, bevor sie lähmen
- Feedback zuzulassen, auch wenn es weh tut
- Entscheidungen zu treffen, auch ohne Garantie
- Verletzlich zu sein – ohne Kontrolle zu verlieren
- Vorbild zu sein, wenn es unbequem wird
- Mutige Gespräche zu führen – statt nur sichere
Mut fördern heisst: Kultur schaffen.
Mutige Teams entstehen nicht durch Appelle – sondern durch gelebte Vorbilder. Wenn du als Führungskraft offen, klar und selbstreflektiert handelst, lädst du andere ein, dasselbe zu tun. Mut steckt an.
Fragen zur Reflexion:
- Was würdest du heute anders entscheiden, wenn du mutiger wärst?
- Wo hast du aus Angst geschwiegen – und bereust es noch?
- Welche Gespräche schiebst du vor dir her?
- Welche Entscheidungen wurden in deinem Team aus Angst nicht getroffen?
- Woran erkennen deine Mitarbeitenden, dass Mut bei dir erwünscht ist?
- Und wann hast du zuletzt jemandem Mut gemacht?
Fazit: Angst braucht Raum. Führung braucht Mut.
Nicht alle Ängste lassen sich auflösen. Aber sie lassen sich führen.
Wenn du merkst, dass dich etwas zurückhält – und du dir ein professionelles Sparring auf Augenhöhe wünschst, um klarer, freier und mutiger zu führen: Lass uns sprechen.
Denn mutige Führung beginnt nicht mit Antworten. Sondern mit Ehrlichkeit.
Ich begleite Führungspersönlichkeiten dabei, ihre innere Klarheit zu finden – und mit Haltung zu führen.
Eine ausführlichere Version dieses Textes – sowie weitere Impulse zum Thema Selbstbild und Führung – findest du auf meiner Website.
Noch mehr Impulse zum Thema Mut findest du in meinem Buch Die Heldenreise einer Führungskraft. Erhältlich direkt auf meiner Website oder überall, wo es Bücher zu kaufen gibt.



