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In unsicheren Zeiten braucht es starke Führungspersönlichkeiten – Teil 1

In unsicheren Zeiten braucht es starke Führungspersönlichkeiten – Teil 1

In unsicheren Zeiten braucht es starke Führungspersönlichkeiten.

Hast du heute schon die Nachrichten gehört oder gelesen? Dann geht es dir vielleicht wie mir – und dir ist wieder einmal bewusst geworden, wie unsicher und fragil unsere Welt ist.

In solchen Zeiten sehnen sich Menschen nach starken Führungspersönlichkeiten, die wissen, wovon sie sprechen, und ihnen sagen, was zu tun ist.

Doch nicht nur in grossen globalen Krisen, sondern auch in kleineren konfliktreichen Situationen innerhalb deines eigenen Unternehmens, benötigen die Menschen eine Führungskraft, von der sie fühlen, dass sie sie versteht.

Als Führungskraft solltest du der ruhende Pol sein, der Fels in der Brandung.

Deine Aufgabe ist es, Verantwortung zu übernehmen, die Krise unter Kontrolle zu bekommen und entschlossene Entscheidungen zu treffen.

Es ist deine Rolle, der verlässliche Anker zu sein, an dem sich die Menschen inmitten des aufgewühlten Meeres festhalten können.

Was benötigst du dafür?

Selbstsicherheit.

Wie erlangst du diese?

Das erfährst du in meiner aktuellen Newsletter-Reihe.

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Ein Blick in die Nachrichten genügt, damit deutlich wird, wie unsicher unsere Welt ist. Geopolitische Spannungen, Zollkonflikte, gesellschaftliche Spaltungen, Naturkatastrophen. Schmerzlich bewusst geworden ist mir diese Tatsache erst kürzlich wieder, als ein grosser Stromausfall Spanien und Portugal lahmlegte, was mich selbst auch betroffen hat.

Gerade in solchen Zeiten sehnen sich Menschen nach einem sicheren Arbeitsumfeld und starken Führungspersönlichkeiten, denn wir streben in unserem Leben nach Gewissheit. Wir wünschen uns, von selbstbewussten Individuen geführt zu werden, die uns versichern, dass sie wissen, wovon sie reden.

 

Die Macht der Gewissheit

Ein bekannter CEO machte einst eine bemerkenswerte Aussage: «Menschen suchen nach Persönlichkeiten, die das Gefühl vermitteln, zu wissen, wovon sie sprechen, um ihnen zu sagen, was sie tun sollen.» Zugegebenermassen war ich anfänglich etwas verblüfft über diese Betrachtungsweise. Doch als ich meine eigenen Beobachtungen dazu anstellte, fiel mir auf, dass es einen entscheidenden Unterschied macht, ob eine Botschaft mit Selbstsicherheit oder eingeschüchtert kommuniziert wird. Die ausgestrahlte Selbstsicherheit kann so mitreissend sein, dass manche Menschen anderen blindlings folgen – auch ungeachtet der Konsequenzen, wie wir es z. B. bei Sekten beobachten können.

Als Führungskraft liegt es in deiner Verantwortung, Empathie auszustrahlen und so zu zeigen, dass du die Gefühle und Bedürfnisse deiner Mitarbeitenden verstehst. Dies ist der Schlüssel, um ihr Vertrauen zu gewinnen und einen vielversprechenden Weg in eine hoffnungsvolle Zukunft zu weisen.

Doch nicht nur in grossen globalen Krisen, sondern auch in kleineren konfliktreichen Situationen innerhalb deines eigenen Unternehmens, benötigen die Menschen eine Führungskraft, von der sie fühlen, dass sie sie versteht.

Als Führungskraft solltest du der ruhende Pol sein, der Fels in der Brandung. In jeder Organisation, in jedem Team, das du leitest, wirst du mit kleineren und grösseren Krisen konfrontiert werden. Deine Aufgabe ist es, Verantwortung zu übernehmen, die Krise unter Kontrolle zu bekommen und entschlossene Entscheidungen zu treffen. Es ist deine Rolle, der verlässliche Anker zu sein, an dem sich die Menschen inmitten des aufgewühlten Meeres festhalten können.

 

Die Ursprünge der Selbstsicherheit

Als Erwachsene hängt unsere Selbstsicherheit stark davon ab, ob wir in der Kindheit ermutigt wurden, uns selbst zu vertrauen. Wenn du als Kind regelmässig gelobt wurdest für deine Eigeninitiative, deine Kreativität und deinen Einfallsreichtum, und dir generell das Gefühl vermittelt wurde, dass du fähig bist, Herausforderungen anzugehen und Probleme zu lösen, hast du ein solides Fundament für Selbstsicherheit aufgebaut.

Doch auch wenn dies in deinem Elternhaus nicht der Fall war, besteht kein Grund zur Sorge. Auch im Erwachsenenalter kannst du Defizite aus deiner Kindheit ausgleichen und heilen.

Die Schule spielt ebenfalls eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von Selbstsicherheit. Sie kann Selbstsicherheit gezielt fördern oder zerstören. Leider beobachte ich in meiner Coachingpraxis bei etablierten Persönlichkeiten oft die traumatisierenden Nachwirkungen repressiver Erziehungsmethoden während der Schulzeit.

Auch Religion kann die Selbstsicherheit fördern oder im Keim ersticken, ebenso wie die Gesellschaft und Kultur. Unsere Systeme neigen dazu, akademische Titel, institutionelle Qualifikationen und Auszeichnungen zu bevorzugen, während sie die Expertise, die aus Vertrauen in die eigene Erfahrung entsteht, vernachlässigen.

 

Selbstsicherheit – komplex und tiefgreifend

Die Grundlagen, die wir bisher betrachtet haben, zeigen, wie komplex und tiefgreifend das Thema Selbstsicherheit ist. Sie reichen von frühen Kindheitserfahrungen über schulische Prägungen bis hin zu gesellschaftlichen Einflüssen.

Doch Wissen allein reicht bekanntlich nicht aus. Im nächsten Teil wirst du daher konkrete, praktische Strategien kennenlernen, wie du Selbstsicherheit nicht nur bei dir selbst, sondern auch bei deinen Mitarbeitenden aktiv aufbaust und förderst. Wir werden konkrete Handlungsempfehlungen und Übungen erkunden, die dir helfen, ein selbstbewusstes und starkes Team aufzubauen.

Zudem erwarten dich 6 bewährte Methoden, mit denen du die Selbstsicherheit deiner Mitarbeitenden systematisch stärkst. So kannst du ein Umfeld schaffen, in dem sich jedes Teammitglied traut, seine Potenziale voll zu entfalten.

Wie du deine Selbstsicherheit und die deines Teams stärkst, kann auch ein Aspekt deines persönlichen Leadership Coachings sein. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest oder noch weitere Themen hast, die dich in deiner Führungsrolle beschäftigen, dann nimm Kontakt mit mir auf und buche einen unverbindlichen Kennenlerntermin.