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Hör auf zu jammern - und werde zum Gestalter deines Lebens - Hor

Hör auf zu jammern - und werde zum Gestalter deines Lebens

Hör auf zu jammern – und werde zum Gestalter deines Lebens!

«In meiner Firma ist das Betriebsklima furchtbar – da kann man nichts machen!»

«Meine Vorgesetzte sieht meine Leistungen gar nicht.»

«Der Kollege nervt mit seinen vielen Fragen.»

Sich zu beklagen, ist bequem und einfach. Es suggeriert, dass wir ohnehin nichts an der Situation ändern können – dabei ist genau das Gegenteil der Fall.

Wir haben es so gut wie immer selbst in der Hand, ins Handeln zu kommen und etwas dagegen zu unternehmen.

Mit dem Festhalten am Jammern hingegen berauben wir uns der Chance auf Veränderung, denn Klagen ist eine Reaktion, die kein besseres Ergebnis erzeugt.

Wer hingegen die Angst vor dem nächsten Schritt überwindet, kann aktiv werden und die gewünschten Veränderungen herbeiführen.

Das ist nicht leicht und erfordert Mut, Disziplin und Feedback – also bist du bereit, zum Gestalter deines Lebens zu werden oder willst du weiterhin im Tal des Jammerns festsitzen?


Im vorherigen Artikel «Übernimm 100 % Verantwortung – anders wirst du nicht erfolgreich» habe ich beschrieben, wie wichtig es ist, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und aus der Opferrolle auszusteigen. Mein Coachee aus dem Beispiel hat diese Botschaft zwar verstanden, doch in der darauffolgenden Sitzung fiel er erneut ins Jammern zurück. Ihm waren noch nicht alle Konsequenzen bewusst, die das Klagen mit sich bringt – und welchen Gewinn er erzielen könnte, wenn er es bewusst ablegt.

Deshalb habe ich ihm in unserem zweiten Treffen weitere tiefergehende Hinweise gegeben, um ihm vor Augen zu führen, warum Beschwerden allein nichts verändern und wie er stattdessen handeln kann. In diesem Artikel möchte ich dir genau diese zusätzlichen Erkenntnisse weitergeben.

 

Warum wir überhaupt jammern

Um sich über etwas oder jemanden zu beklagen, muss man daran glauben, dass es etwas Besseres gibt. Klingt zunächst harmlos – aber das Entscheidende ist: Wir klagen an unserem Arbeitsplatz meist über Dinge, die wir tatsächlich ändern könnten. Doch anstatt die nötigen Schritte zu gehen, halten wir uns lieber am Jammern fest.

So entstehen Sätze wie: «In meiner Firma ist das Betriebsklima furchtbar – da kann man nichts machen!» Oder: «Meine Vorgesetzte sieht meine Leistungen gar nicht.»

In Wahrheit könnten wir viel tun: den Arbeitsplatz wechseln, ein klärendes Gespräch suchen, uns um eine andere Abteilung bemühen oder – falls wirklich nichts zu machen ist – den Mut haben, die Firma zu verlassen. Doch das bedeutet Risiko, Aufwand und Konfrontation. Klagen hingegen ist der scheinbar leichtere Weg.

 

Jammern heisst: Ich bin (noch) nicht bereit, mich zu verändern

Wer klagt, signalisiert damit unbewusst: «Ich weiss, dass es etwas Besseres gibt, aber ich bin nicht bereit, das Risiko einzugehen, es zu erreichen.» Häufig scheuen wir uns vor möglichen negativen Konsequenzen: Was, wenn mir gekündigt wird? Was, wenn ich scheitere? Was, wenn sich andere abwenden? Interessanterweise scheuen wir uns teilweise auch vor den positiven Folgen: Was ist, wenn ich erfolgreich werde? Welche Verantwortung kommt auf mich zu? Kann ich das schaffen? Reichen meine Kompetenzen?

Doch genau durch dieses Festhalten am Jammern nehmen wir uns selbst die Chance auf Veränderung. Jammern ist eine Reaktion, die kein besseres Ergebnis erzeugt. Wer hingegen die Angst vor dem nächsten Schritt überwindet, kann aktiv werden und die gewünschten Veränderungen herbeiführen.

 

Über die Schwerkraft beschwert sich niemand

Ein anschauliches Beispiel zeigt, warum Klagen grundsätzlich sinnlos ist, wenn wir die Ursache nicht ändern können: Über die Schwerkraft beschwert sich keiner – obwohl sie einige Unannehmlichkeiten verursacht (man fällt die Treppe runter, Flugzeuge stürzen ab, Dinge zerbrechen). Warum nicht? Weil wir wissen, dass sich die Schwerkraft nicht verändern lässt. Wir akzeptieren sie und nutzen sie sogar zu unserem Vorteil, etwa beim Bau von Kanälen oder in Sportarten wie Skifahren, Fallschirmspringen und Diskuswurf.

Bei veränderbaren Dingen – zum Beispiel bei einem unbefriedigenden Job – jammern wir hingegen oft sehr viel. Doch anders als bei der Schwerkraft haben wir hier durchaus eine Wahl: Wir könnten den Job wechseln, uns weiterbilden, die Branche wechseln oder andere Lösungswege suchen. Wer stattdessen nur klagt, verzichtet bewusst auf die Verantwortung, etwas zu ändern.

 

Sich bei den Falschen zu beklagen bringt nichts

Ein häufiger Fehler, den viele machen: Sie klagen bei den Menschen, die nichts an der Situation ändern können. Sie gehen zur Arbeit und beschweren sich über ihren Lebenspartner. Dann kommen sie nach Hause und beschweren sich beim Lebenspartner über die Arbeit. Warum? Weil es leichter ist. Man vermeidet Konfrontation mit dem Vorgesetzten, dem schwierigen Kollegen oder dem Lebenspartner.

Doch wer sein Leben wirklich verbessern will, muss den Mut haben, die Beschwerden an der richtigen Stelle zu platzieren oder gezielt zu handeln:

 
  • Ein konstruktives Gespräch mit dem Chef führen, wenn es um Arbeitszeiten oder -bedingungen geht.
  • Die Beziehung aktiv verbessern, wenn man zu Hause unzufrieden ist – oder sich trennen, wenn es keine gemeinsame Basis mehr gibt.
   

Du erschaffst oder erlaubst alles, was dir widerfährt

Im vorherigen Artikel ging es darum, 100 % Verantwortung zu übernehmen. Hier knüpfen wir an: Entweder erschaffst du deine Situation durch dein Tun oder du lässt sie entstehen, indem du untätig bleibst.

 
  • Beispielsweise arbeitest du jeden Abend bis spät, kommst müde und lustlos nach Hause und vernachlässigst deine Beziehung. Irgendwann zieht dein Partner aus. Du hast es zwar nicht aktiv gewollt, aber du hast es durch dein Verhalten «erschaffen».
  • Oder du beobachtest Warnsignale, nimmst sie aber nicht ernst: Das ist «zulassen». Du lässt zu, dass sich eine Situation verschlimmert.
 

Hier zeigt sich auch: Wir sind nur vermeintliche Opfer. Oft haben wir alle nötigen Vorzeichen ignoriert oder verdrängt, weil es bequemer war, nicht zu handeln.

 

Frühwarnsignale nicht ignorieren

Erfolgreiche Menschen achten auf sogenannte «Frühwarnsignale» – diese subtilen oder manchmal sehr deutlichen Hinweise, dass etwas im Argen liegt. Das können Aussagen von Freunden sein, das Bauchgefühl oder sichtbare Veränderungen im Verhalten anderer. Wer aktiv reagiert, kann viele Krisen abwenden, bevor sie eskalieren.

Beispiele für Warnsignale:

 
  • Dein Partner kommt plötzlich jeden Abend spät nach Hause, riecht nach Alkohol.
  • Du bekommst immer wieder Beschwerden von Kunden, ignorierst sie aber.
  • Ein Bauchgefühl sagt dir, dass etwas in deinem Körper nicht stimmt, du redest es dir aber schön.
   

Das Leben wird einfacher, wenn du frühzeitig reagierst

Wartest du, bis die Katastrophe eintritt, um einen Schuldigen zu suchen? Oder setzt du rechtzeitig an, um die Weichen neu zu stellen? Wer sofort und konsequent auf Warnsignale reagiert, verhindert grosse Probleme und gewinnt Gelassenheit. Jammern wird unnötig, weil du dir aus einer aktiven Position heraus selbst hilfst.

 

Einfach heisst nicht leicht

Der Grundsatz «Mehr von dem tun, was funktioniert, und weniger von dem, was nicht funktioniert» klingt simpel, aber die Umsetzung erfordert Mut, Disziplin und die Bereitschaft, sich Feedback einzuholen.

 
  • Frage Kolleginnen, Kunden, Freunde und Familie, wie sie deine Verhaltensweisen wahrnehmen.
  • Sei ehrlich zu dir selbst: Fühlst du dich in bestimmten Bereichen bereits wie ein Opfer? Ertappst du dich dabei, zu klagen anstatt zu handeln?
 

Nur wenn du dich wirklich offen hinterfragst und bereit bist, neue Strategien auszuprobieren, wirst du langfristig erfolgreich und glücklich sein.

 

Deine Ergebnisse lügen nicht

Die schnellste Methode, um herauszufinden, ob du auf dem richtigen Weg bist, sind deine Ergebnisse. Wenn du beispielsweise

 
  • unter deinem Akquisitionsziel liegst,
  • dein Körpergewicht nicht reduzieren kannst,
  • deine Beziehung ständig in Konflikten steckt,
 

dann hilft es nicht, diese Situation nur zu beklagen. Du musst dein Verhalten ändern und andere Entscheidungen treffen. Nur so ergeben sich neue Resultate.

 

Fazit: Vom Jammern zum Handeln

Wenn du dich – wie mein Coachee – regelmässig dabei ertappst, wie du ins Jammern zurückfällst, dann nimm das zum Anlass, dir folgende Fragen zu stellen:

1.           Was genau stört mich?

2.           Welche konkreten Handlungsmöglichkeiten habe ich?

3.           Bin ich bereit, die damit verbundenen Risiken auf mich zu nehmen?

Klagen bietet oft eine vermeintliche Komfortzone. Doch in Wahrheit hindert es dich daran, das Leben zu führen, das du dir wünschst. Wer aufhört zu klagen und stattdessen Verantwortung übernimmt, erkennt plötzlich ganz neue Lösungswege. Und genau das ist der entscheidende Schritt, um vom «Opfer der Umstände» zum aktiven Gestalter zu werden.

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

Teile sie gerne in den Kommentaren! Ich bin gespannt auf deine Sichtweisen und Erlebnisse. Und falls du gerade überlegst, ob du in einem Bereich deines Lebens lieber klagen oder handeln willst – geh den mutigen Weg. Denn wie wir schon wissen: Jammern verändert nichts, Handeln schon.

In meinem Buch «Das Phönix-Prinzip – Wege zu neuer Motivation und Exzellenz im Leadership» erfährst du weitere Strategien und Methoden, wie du vom Jammern ins Handeln kommst.

Damit endet der zweite Teil zum Thema «Werde zum Gestalter deines Lebens». Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du 100 % Verantwortung übernimmst und dein Leben nachhaltig veränderst, wirf gerne einen Blick in meinen ersten Artikel oder kontaktiere mich direkt für weitere Fragen.