Entscheide dich – Klarheit über das, was du wirklich willst, ist der erste Schritt zum Erfolg
Entscheide dich - Klarheit über das, was du wirklich willst, ist der erste Schritt zum Erfolg.
Hast du Klarheit darüber, was du konkret in deinem Leben willst?
Wenn nicht, wirst du viel Zeit und Energie in Dinge investieren, die dich nicht erfüllen – und höchstwahrscheinlich an einem Punkt in deinem Leben eine grosse Krise erleben.
Noch dazu ist es ohne Klarheit unmöglich zu wissen, wohin die Reise überhaupt gehen soll.
Wie lautet also deine Antwort auf die Frage: Was will ich wirklich?
Erst wenn du dir dessen bewusst bist, kannst du dir für dich richtigen Entscheidungen treffen – unabhängig von der Meinung anderer, der Gesellschaft oder deines Umfelds.
In meinem Artikel findest du unter anderem praktische Übungen, die dich dabei unterstützen.
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Nach unserem vergangenen Gespräch, in dem wir den Lebenssinn meines Coachees genauer beleuchtet haben, steht er nun vor einer neuen Herausforderung: Klarheit darüber zu gewinnen, was er konkret in seinem Leben will. Da er sich in einer tiefgreifenden Krise befindet und sich gerade neu erfindet, spürt er deutlich, dass er nur weiterkommt, wenn er genau weiss, wohin die Reise überhaupt gehen soll.
Viele Menschen verbringen ihr Leben damit, ihre Zeit und Energie in Dinge zu investieren, die sie gar nicht wirklich erfüllen. Dabei liegt der erste und unverzichtbare Schritt zum Erfolg in einer scheinbar einfachen Frage: Was will ich wirklich? Ohne eine klare Antwort darauf ist es, als würde man ohne Kompass durch einen Ozean voller Ablenkungen und äusserer Erwartungen navigieren.
Der bekannte Autor Ben Stein bringt es auf den Punkt: «Der erste Schritt, um die Dinge zu bekommen, die man im Leben will, ist zu entscheiden, was man will. »
Dieser Artikel zeigt dir, warum es so wichtig ist, dir über deine Ziele klar zu werden, welche inneren und äusseren Hindernisse dich darin blockieren und wie du sie Schritt für Schritt überwinden kannst, um deine ganz persönlichen Ziele zu definieren und zu erreichen.
Die Kraft der Entscheidung: Der Weg vom Chaos zur Klarheit
Warum scheitern viele Menschen daran, ihre Träume zu verwirklichen? Einer der Hauptgründe ist fehlende Zielklarheit. Oft mangelt es nicht an Motivation, sondern an einer konkreten Vorstellung davon, was Erfolg für sie persönlich bedeutet. Für manche ist Erfolg finanzielle Freiheit, für andere eine erfüllte Partnerschaft oder die Verwirklichung kreativer Projekte.
Ohne diese Klarheit ist es unmöglich, einen sinnvollen Plan zu erstellen oder die richtige Richtung einzuschlagen. Stell dir ein GPS-System vor: Um ans Ziel zu kommen, musst du sowohl deinen aktuellen Standort als auch dein Ziel eingeben. Ohne ein klares Ziel bleibt die Route unbestimmt – und du irrst ziellos umher.
Frühe Prägungen – wie unsere Kindheit unser Denken formt
Als Kinder wussten wir instinktiv, was wir wollten: Ein Baby schreit laut, wenn es Hunger hat, und lässt sich nicht ablenken, bis es die benötigte Nahrung bekommt. Doch im Laufe der Jahre wird diese natürliche Klarheit oft von äusseren Erwartungen und sozialen Normen überschattet. Sätze wie:
- «Hör auf, so egoistisch zu sein!»
- «Man kann nicht immer das haben, was man will.»
- «Mach etwas Vernünftiges aus deinem Leben.»
prägen unser Denken und führen dazu, dass wir uns später häufig nicht mehr trauen, unsere wahren Wünsche zu äussern und umzusetzen. So übernehmen wir die Vorstellungen anderer – der Eltern, der Gesellschaft, unseres Umfelds – und verlernen, unsere eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen.
Die Folge: Viele Menschen landen in Jobs, die sie nicht erfüllen, oder verweigern sich spannenden Chancen, weil ihnen gesagt wurde, das sei «unvernünftig». Diese Einflüsse können dazu führen, dass wir uns in einer Lebenskrise wiederfinden – so wie mein Coachee, der erkennen musste, dass er zu lange fremden Erwartungen gefolgt ist und nun herausfinden möchte, was er wirklich will.
Der Stimmen-Wirrwarr – wenn fremde Erwartungen deine Träume übertönen
«Was werden die anderen denken?» – diese Frage kommt vielen in den Sinn, wenn es darum geht, die eigenen Träume oder Wünsche in die Tat umzusetzen. Der Grund: Unser Gehirn ist evolutionär darauf gepolt, Zugehörigkeit zu suchen. Ablehnung wurde früher als Überlebensrisiko interpretiert. Doch oft verwechseln wir es mit der Pflicht, fremde Lebensentwürfe zu erfüllen. Da ist die Kollegin, die uns warnt: «Mit 40 nochmal studieren? Das ist doch verrückt!» Oder der Vater, der betont: «An deiner Stelle würde ich mich nicht trennen.» Hinter solchen Ratschlägen steckt meist keine Bosheit, sondern der eigene ungelebte Traum oder der Wunsch, uns vor Enttäuschung zu bewahren.
Doch wer sein Leben nach fremden Skripten lebt, wird zum Statisten im Drama anderer. Die Kunst liegt darin, zwischen Fürsorge und Fremdbestimmung zu unterscheiden. Ein erster Schritt ist, innere Stimmen zu hinterfragen: Wenn der Gedanke «Das schaffst du nie» auftaucht, lohnt es sich zu fragen: «Wem gehört diese Stimme wirklich?» Oft entpuppt sie sich als Echo einer strengen Lehrerin oder eines abwertenden Ex-Partners. Wer solche Muster erkennt, kann sie entmachten. Ein weiterer Schritt ist die Beobachtung, wann wir uns besonders erschöpft fühlen – oft genau dann, wenn wir gegen unsere Werte Entscheidungen treffen, um anderen zu gefallen.
Zurück zu den eigenen Träumen – wie du deinen Weg findest
Es ist nie zu spät, deine ursprünglichen Träume wiederzuentdecken und ihnen zu folgen. Ein erster Schritt besteht darin, auch bei kleinen Alltagssituationen auf deine wahren Vorlieben zu achten. Stell dir vor, du hast im Workshop ein gelbes Notizbuch zugewiesen bekommen, würdest aber lieber ein blaues haben wollen – dann greif ruhig nach dem blauen und bekenne dich zu deinem Geschmack. Was zunächst banal erscheint, ist in Wirklichkeit ein Signal an dich selbst: Ich habe das Recht auf das, was mir gefällt.
Sobald du anfängst, dir diesen Raum zu geben, wächst dein Bewusstsein für deine wahren Bedürfnisse. Das stärkt dein Selbstvertrauen und ebnet den Weg, auch bei grösseren Entscheidungen selbstbestimmt zu handeln.
Warum ein «Ja zu dir» kein «Nein zu anderen» ist
Eine Entscheidung für das eigene Glück kann schmerzhaft sein – besonders wenn sie Enttäuschung bei denen auslöst, die uns wichtig sind. Doch hier liegt der Paradigmenwechsel: Wenn du dich gegen den Kinderwunsch deines Partners entscheidest oder den sicheren Job kündigst, um zu reisen, ist das kein Akt der Ablehnung. Es ist eine fundamentale Massnahme der Selbstbejahung. Die Autorin Glennon Doyle nennt es «brutal schöne Ehrlichkeit»: Indem wir uns weigern, uns selbst zu verraten, zollen wir letztlich auch anderen Respekt – denn wir behandeln sie als Erwachsene, die mit unserer Wahrheit umgehen können.
Natürlich kann diese Ehrlichkeit Widerstände provozieren. Die Freundin, die deine Auswanderung als «Egoismus» bezeichnet, oder der Kollege, der deine Karrierepläne als Bedrohung sieht. Jede Entscheidung für dich ist automatisch eine Entscheidung gegen etwas anderes. Das ist kein Egoismus, sondern Priorisierung. Der Philosoph Jean-Paul Sartre prägte den Satz: «Die Hölle, das sind die anderen.» – nicht, weil sie böse sind, sondern weil wir uns oft von ihrem Urteil versklaven lassen.
Praktische Übungen für mehr Klarheit
Um herauszufinden, was du wirklich willst, haben sich verschiedene Übungen bewährt:
- Die «30-Dinge»-Liste: Schreibe jeweils30 Dingeauf, die dutun,habenundseinmöchtest, bevor du stirbst. So erhältst du einen bunten Überblick über deine wahren Wünsche.
- Die «20 Dinge, die ich liebe»-Liste:Was macht dir wirklich Spass und erfüllt dich mit Freude? Diese Liste zeigt dir, worin deine Leidenschaften liegen – ob es das Reisen, das Schreiben oder das Entwickeln kreativer Ideen ist.
- Die «Ich will»-Übung:Bitte eine vertraute Person, dir10 Minutenlang immer wieder die gleiche Frage zu stellen:Was willst du?Anfänglich kommen dir vielleicht oberflächliche Antworten in den Sinn (Ich will ein neues Auto). Doch mit jeder Wiederholung dringst du tiefer zu deinen echten, oft unbewussten Bedürfnissen vor (Ich will etwas erschaffen, das Menschen inspiriert).
Diese Übungen helfen dir, die Oberfläche zu durchbrechen und das zu erkennen, was dich ausmacht, ohne dich von alten Überzeugungen oder sozialen Vorgaben limitieren zu lassen.
Fazit: Erfolg beginnt mit einer bewussten Entscheidung
Der Weg aus der Krise – oder zu einem erfüllenderen Leben – beginnt mit einer klaren Entscheidung: Entscheide, was du wirklich willst. Lass dich dabei nicht von den Stimmen zurückhalten, die du von Kindheit an gehört hast. Du allein bestimmst, wofür du deine Energie einsetzen möchtest.
Bist du bereit, dein Leben aktiv zu gestalten? Ich begleite dich gerne dabei, deine Ziele zu definieren und konkrete Strategien zu entwickeln. Kontaktiere mich, um gemeinsam die nächsten Schritte zu planen oder entdecke mein Buch «das Phönix Prinzip», das dir zeigt, wie du deine Träume in die Realität umsetzen kannst. Es ist Zeit, nicht nur zu träumen, sondern zu handeln – auf dass dein Leben die Richtung nimmt, die dich wirklich erfüllt.



