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Der Karriere-Killer No. 1 und wie du ihn umgehen kannst

Der Karriere-Killer No. 1 und wie du ihn umgehen kannst

Kennst du den Karriere-Killer No. 1? 🔪

Woran denkst du beim Wort Karriere-Killer?

Oft kommen uns oft Verhaltensweisen wie Mikromanagement, Ignoranz gegenüber Feedback, Mangel an emotionaler Intelligenz, inkompetente Kommunikation oder übermässige Selbstzentriertheit in den Sinn.

Und genau da liegt der wahre Knackpunkt: Im Verhalten von Führungskräften.

Besonders in Sandwichpositionen – zwischen den Erwartungen der Vorgesetzten und den Bedürfnissen des Teams – kommt es zu schädlichen Verhaltensmustern.

Viele Führungskräfte glauben, dass ihre Verhaltensweisen der Grund für ihren Erfolg sind. Doch oft sind sie trotz dieser Muster erfolgreich – und könnten noch erfolgreicher sein, wenn sie diese ablegen würden.

Diese Denkweise beginnt oft schon in der Kindheit und setzt sich im Berufsleben fort.

Manche Manager denken, ihre schnelle Entscheidungsfindung sei der Grund für ihren Erfolg, obwohl sie tatsächlich trotz ihrer impulsiven Entscheidungen erfolgreich sind, weil das Team hinter ihnen «aufräumt». Es gibt zahlreiche solcher Beispiele.

Kennst du auch eines, oder glaubst du sogar selbst schädliche Verhaltensweisen zu haben?

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Was kommt dir als Führungskraft in den Sinn, wenn du an den Begriff «Karriere-Killer» denkst? Mangel an Integrität? Mikromanagement? Ignoranz gegenüber Feedback? Unfähigkeit, Verantwortung zu übernehmen? Mangel an emotionaler Intelligenz? Inkompetente Kommunikation? Übermässige Selbstzentriertheit? Du hast eventuell schon erlebt, dass jemand aus deinem Umfeld seine Karriere durch diese Verhaltensmuster zerstört hat. Hier zeigt sich auch der Knackpunkt, denn es ist nicht die mangelnde Fachkompetenz, sondern das Verhalten einer Führungskraft, das oft als wahrer Karriere-Killer fungiert.

Besonders in den sogenannten Sandwichpositionen erleben Führungskräfte folgende Herausforderung: Auf der einen Seite sind sie Vorgesetzte für ihre Mitarbeitenden, auf der anderen selbst einem Vorgesetzten unterstellt. Diese doppelte Perspektive führt nicht selten zu schädlichen Verhaltensweisen. Die Balance zwischen den Erwartungen von oben und den Bedürfnissen des Teams zu finden, ist eine Kunst für sich.

 

Wegen oder trotz?

Viele Führungskräfte wissen, dass sie sich nicht immer optimal verhalten. Dennoch halten sie an diesen schädlichen Mustern fest und wiederholen sie immer wieder. Warum? Besonders in höheren Positionen blicken Führungskräfte auf eine erfolgreiche Karriere zurück und glauben oft fälschlicherweise, dass ihre Verhaltensweisen der Grund für ihren Erfolg sind. Doch häufig sind sie trotz dieser negativen Muster erfolgreich – und könnten noch erfolgreicher sein, wenn sie diese ablegen würden.

 

Ein erlerntes Muster

Diese Denkweise beginnt oft schon in der Kindheit. Kinder werden für bestimmte Verhaltensweisen gelobt oder getadelt. Das prägt, wie sie sich selbst und ihre Erfolge wahrnehmen. Ein Schüler glaubt beispielsweise, dass er wegen seiner Fähigkeit zum Multitasking gute Noten bekommt, obwohl er tatsächlich trotz dieser Angewohnheit gute Noten schreibt – und er mit mehr Fokus noch bessere Noten hätte.

Im Arbeitsleben setzt sich dieses Muster fort. Ein Manager ist bekannt für seine schnelle Entscheidungsfindung. Er glaubt, dass er wegen dieser Eigenschaft so erfolgreich ist. Die Realität zeigt aber folgendes: Er ist trotz seiner impulsiven Entscheidungen erfolgreich, weil sein Team ständig hinter ihm aufräumt und die Details klärt.

 

Ohne Selbstreflexion keine Veränderung

Das Belohnungszentrum im Gehirn spielt dabei eine grosse Rolle: Wenn dein Verhalten zum Erfolg führt, fehlt oft die Motivation zur Reflexion – bis die Karriere ins Stocken gerät und du dich fragst, warum. Hier setzt die Notwendigkeit zur Selbstreflexion an. Sich regelmässig Zeit zu nehmen, um das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und Feedback von anderen einzuholen ist enorm wichtig, um die Fragen nach dem wegen oder trotz zu klären.

 

Karriere-Killer aus dem Weg räumen

Der eigene authentische Führungsstil ist eine Grundvoraussetzung, den Karriere-Killer No. 1, deine schädlichen Verhaltensweisen in der Führung, erfolgreich zu überwinden. Exzellenz in Leadership bedeutet allerdings nicht, anderen Führungskräften nachzueifern und die Rolle der «perfekten» Führungskraft zu spielen. Es bedeutet, sich zu einer authentischen Führungskraft zu entwickeln, die in Übereinstimmung mit ihren Werten, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen handelt.

Es gibt fünf Hauptaufgaben, die eine Führungskraft während ihrer Tätigkeit beharrlich verfolgen sollte:

 
  • Mitarbeitende fördern
  • Teams bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen
  • Organisationseinheiten an sich verändernde Gegebenheiten anzupassen
  • ein inspirierendes Zukunftsbild entwickeln und
  • eine Kultur der Verbindlichkeit und offener Kommunikation zu schaffen.
 

In meinem Buch «Das Phönix-Prinzip» zeige ich dir einen praxisnahen Weg, wie Führungskräfte in der tagtäglichen Umsetzung direkt on the job, sich schrittweise zu einer exzellenten Führungskraft entwickeln.

 
  • Welche Glaubenssätze müssen über Bord geworfen werden und durch solche ersetzt werden, die Entwicklung ermöglichen?
  • Welche nützlichen Werte treten an die Stelle der unnützen?
  • Welche positiven Referenzerlebnisse bringen Fortschritt und Wachstum und lassen die negativen verblassen?
 

Wenn die genannten Faktoren positiv verändert werden und in tägliche Gewohnheiten übergehen, gelingt es schrittweise, den neu entwickelten, authentischen Führungsstil zu verankern. Wer sein Verhalten positiv verändert, gewinnt nicht nur seine Mitarbeitenden und Kunden neu für sich, vielmehr gibt er seiner Karriere neuen Schwung!

 

Du hast «Das Phönix-Prinzip» schon gelesen? Dann empfehle ich dir «Die Heldenreise einer Führungskraft – wie du als Leader*in die beste Version deiner selbst wirst», um dein Wissen noch weiter zu vertiefen und an deiner Führungsexzellenz zu arbeiten.