Bist du «coachable» oder ein hoffnungsloser Fall?
Bist du «coachable» oder ein hoffnungsloser Fall?
Mittlerweile gibt es für alle Lebensbereiche einen Coach – egal ob es um deine Ernährung, Beziehung oder dein Business geht. Coaching wird als das Allheilmittel präsentiert, das alles verbessern soll.
Doch warum bleibt der Coaching-Erfolg so oft aus?
Das liegt mit daran, dass viele Menschen gar nicht «coachable» sind. Und bevor sie das nicht erkennen und daran arbeiten, wird auch der beste Coach der Welt nichts ändern können.
Gerade in diesen obersten Führungsetagen beobachte ich oft, dass die Menschen kaum noch coachable sind.
Wenn du dich also fragst, ob du coachable bist, dann schau jetzt in meinen neuen Newsletter, in dem wir vier dafür entscheidende Bereiche prüfen:
🔥Der Wille, besser zu werden
🔥Die Fähigkeit zur Selbstreflexion
🔥Der Umgang mit Feedback
🔥Der innere Antrieb für einen WIR-zentrierten Führungsstil
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Vor einigen Jahrzehnten galt Coaching als exklusiver Zugang zu neuem Wissen und Wachstum, heute jedoch hat es sich in fast allen Lebensbereichen etabliert. Egal ob es um Ernährung, Spiritualität, Hundeerziehung, Beziehungen, Business oder Führung geht – Coaching wird als das Allheilmittel präsentiert, das alles verbessern soll. Doch warum zeigt es in so vielen Fällen nicht die erhoffte Wirkung? Warum investieren Menschen viel Geld, Zeit und Mühe, ohne dass sich wirklich etwas ändert?
Die Antwort liegt oft weniger im Coach selbst als vielmehr in der Person, die gecoacht wird. Viele Menschen glauben, dass allein das Engagement eines Coaches den Wandel herbeiführt. Doch wer nicht «coachable» ist, wird auch durch die besten Coaches der Welt keine nachhaltige Veränderung erfahren.
Was bedeutet es, «coachable» zu sein?
Um wirklich coachable zu sein, bedarf es einer bestimmten Haltung, eines Mindsets, das offen für Wachstum ist. Es ist der Unterschied zwischen Menschen, die sich weiterentwickeln, und solchen, die in ihren alten Mustern verharren. Wenn du dich also fragst, ob du coachable bist, prüfe dich selbst in diesen vier Bereichen:
1. Der Wille, besser zu werden
Wachstum beginnt immer mit dem inneren Antrieb, etwas verändern zu wollen. Es geht nicht nur um das blosse Anerkennen von Schwächen oder Herausforderungen, sondern um den echten Wunsch, sich in den Lebensbereichen, in denen man es für nötig erachtet, weiterzuentwickeln. Coaching ist kein passiver Prozess. Wer wirklich besser werden will, muss bereit sein, kontinuierlich an sich zu arbeiten. Ohne den echten Willen zur Veränderung bleibt Coaching wirkungslos.
Frage dich: Hast du den tiefen Wunsch, besser zu werden, oder suchst du nach schnellen Lösungen, um kurzfristigen Druck zu lindern? Echte Veränderung erfordert Beharrlichkeit und den Mut, sich auf eine oft anstrengende Reise der Selbstverbesserung zu begeben.
2. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion
Coaching funktioniert nur dann, wenn du bereit bist, dich selbst ehrlich zu hinterfragen. Selbstreflexion bedeutet, eigene Verhaltensweisen, Denkmuster und Reaktionen zu erkennen und zu analysieren. Wenn du dich selbst nicht gut genug kennst oder nicht bereit bist, deine Handlungen kritisch zu betrachten, wirst du Schwierigkeiten haben, die notwendigen Veränderungen umzusetzen.
Selbstreflexion verlangt, dass du auch unangenehme Wahrheiten über dich selbst erkennst. Vielleicht stellst du fest, dass du in bestimmten Situationen zu dominant agierst oder Konflikten aus dem Weg gehst. Doch genau diese Erkenntnisse sind der Schlüssel zur Veränderung. Ein Coach kann dir den Spiegel vorhalten, aber du musst bereit sein, hineinzublicken.
Frage dich: Bist du wirklich bereit, die unangenehmen Wahrheiten über dich selbst anzunehmen und daran zu arbeiten? Kannst du den Mut aufbringen, deine eigenen Schwächen und Fehler zu erkennen und daraus zu lernen?
3. Der Umgang mit Feedback
Coaching bedeutet oft, Feedback zu erhalten, das nicht immer angenehm ist. Doch genau hier zeigt sich, wer coachable ist. Nimmst du Feedback ernst und nutzt es als Chance zur Verbesserung, oder blockst du es ab und siehst es als Kritik an deiner Person? Menschen, die nicht coachable sind, neigen dazu, Feedback als persönlichen Angriff zu empfinden, anstatt es als wertvolles Instrument zur Weiterentwicklung zu betrachten.
Um coachable zu sein, musst du Feedback als Geschenk sehen – auch wenn es manchmal unangenehm ist. Es zeigt dir auf, wo du deine blinden Flecken hast und wie du wachsen kannst. Doch das bedeutet nicht nur, Feedback passiv zu akzeptieren. Vielmehr musst du aktiv damit arbeiten, es umsetzen und darauf aufbauend deine Verhaltensweisen anpassen.
Frage dich: Wie gehst du mit konstruktivem Feedback um? Betrachtest du Feedback als wertvolle Information für dein Wachstum und siehst du es als Chance zur Verbesserung oder empfindest du sie als persönlichen Angriff?
4. Der innere Antrieb für einen WIR-zentrierten Führungsstil
In der Führung zeigt sich besonders deutlich, wer coachable ist und wer nicht. Ein ICH-zentrierter Führungsstil, bei dem der eigene Vorteil und das eigene Ego im Vordergrund stehen, wird langfristig nicht erfolgreich sein. Wer hingegen einen WIR-zentrierten Ansatz verfolgt, bei dem das Wohl des Teams, der Organisation und der Gemeinschaft im Vordergrund steht, zeigt die Bereitschaft, sich selbst zurückzunehmen und für das grössere Ganze zu agieren.
Coachable Menschen verstehen, dass wahre Führung im Dienste anderer steht. Sie sind bereit, sich ständig weiterzuentwickeln, um ihrem Team und ihrer Organisation den grösstmöglichen Mehrwert zu bieten. Sie wissen, dass es nicht nur darum geht, selbst Erfolg zu haben, sondern auch andere auf diesem Weg mitzunehmen.
Frage dich: Inwiefern reflektiert dein Führungsstil einen wir-zentrierten Ansatz? Wie kannst du deine Bereitschaft zur Weiterentwicklung nutzen, um sowohl deinen eigenen Erfolg als auch den deines Teams zu fördern?
Der Erfolgsfluch: Warum C-Level-Führungskräfte oft nicht mehr coachable sind
Es ist wichtig, einen Blick auf eine besondere Gruppe von Menschen zu werfen: die Führungskräfte auf C-Level. Gerade in diesen obersten Führungsetagen beobachten wir oft, dass die Menschen kaum noch coachable sind. Grund dafür ist, dass der Erfolg der Vergangenheit zu einer gefährlichen Falle wird.
Viele Führungskräfte haben auf ihrem Weg an die Spitze zahlreiche Erfolge erzielt, die ihnen Anerkennung und Bestätigung eingebracht haben. Diese Erfolge führen jedoch häufig dazu, dass sie sich auf ihren bisherigen Strategien und Verhaltensweisen ausruhen und die Notwendigkeit für weitere Veränderungen nicht erkennen.
Vergangene Erfolge schaffen eine trügerische Sicherheit. Sie führen dazu, dass C-Level-Manager glauben, sie hätten das ultimative Erfolgsrezept gefunden. Sie sehen oft keinen Grund, an ihrem Verhalten oder ihrer Führungsstrategie zu arbeiten, da diese ihnen ja in der Vergangenheit den Aufstieg ermöglicht hat. Diese Haltung kann jedoch gefährlich sein, denn was sie bis an die Spitze gebracht hat, wird nicht zwangsläufig dazu führen, dass sie dort auch langfristig erfolgreich bleiben.
Marshall Goldsmith beschreibt dieses Phänomen in seinem Buch «What Got You Here, Won't Get You There». Die Welt ändert sich, die Anforderungen an Führung ändern sich – und ohne die Bereitschaft, sich selbst kritisch zu hinterfragen und weiterzuentwickeln, drohen diese Führungskräfte in Stagnation zu verfallen.
Die grössten Hindernisse für Veränderungen resultieren oft aus Erfolgen der Vergangenheit. Wenn man immer wieder Bestätigung für sein Handeln erhalten hat, fällt es schwer, Schwächen zu erkennen oder den eigenen Führungsstil anzupassen. Doch genau hier liegt die Gefahr: Führungskräfte, die nicht coachable sind, riskieren, den Anschluss zu verlieren. Coaching kann ihnen helfen, blinde Flecken aufzudecken, aber nur, wenn sie bereit sind, die Notwendigkeit einer Veränderung anzuerkennen.
Werde coachable!
Bevor du den nächsten Coach engagierst oder das nächste Seminar buchst, nimm dir einen Moment Zeit und reflektiere, wie du mit den oben genannten Punkten umgehst. Verinnerliche, dass wahres Coaching keine Einbahnstrasse ist – es erfordert deine aktive Teilnahme und dein persönliches Engagement. Nur so wirst du das Potenzial ausschöpfen, das Coaching tatsächlich bietet.
Überprüfe dich selbst: Wo hast du noch Verbesserungspotenzial? Was hindert dich daran, das Beste aus dem Coaching-Prozess herauszuholen? Sobald du diese Fragen beantwortet hast, ist der erste Schritt in Richtung nachhaltiger Veränderung getan.
Also, bist du coachable?
Wenn du daran noch arbeiten möchtest, empfehle ich dir mein Buch: «Die Heldenreise einer Führungskraft – wie du als Leader*in die beste Version deiner selbst wirst.» oder direkt ein persönliches Gespräch mit mir.



